Legend – Fallender Himmel {Rezension}


 

Fallender Himmel

Fallender Himmel

Bewertung

4 Sterne

„Fallender Himmel“ von Marie Lu ist der erste Band der Legend-Trilogie.
Der dystopische Jugendroman ist im Loewe-Verlag erschienen.

© Karin Fiedler

Foto © Karin Fiedler

Amerika im Jahr 2130.
Das Land ist im Krieg und hat sich in zwei Teile gespalten. Auf der einen Seite die Republik und auf der anderen die Kolonien. Es ist eine Welt voller Unterdrückung und Krankheiten. Eine Seuche hat die Republik befallen, besonders die Armenviertel hat es getroffen. Wer auf seiner Tür ein rotes X gezeichnet bekommt, wird abgeholt.

Day ist der meistgesuchte, und von seiner Familie totgeglaubte, Verbrecher der Republik. Die Geschichte setzt ein als Day das rote Kreuz an der Tür seiner Familie entdeckt. Sein kleiner Bruder Eden ist von der Seuche befallen. Day bricht in das staatliche Krankenhaus ein und will den Impfstoff stehlen. Hier lernen wir June kennen, das Wunderkind der Republik. Sie hat den großen Test mit 100% bestanden.
Day soll auf der Flucht Junes Bruder getötet haben, also schleicht sich June in die Armenviertel um an Day und den Untergrund heran zu kommen.
Es gibt aber mehr als nur eine Wahrheit.

© Karin Fiedler

© Karin Fiedler

Ein packender Pageturner.
Eine rasante Jagd durch den Untergrund der Republik lässt dieses Buch nie an Spannung verlieren. Alles ist so bildreich erzählt, dass man stellenweise denkt man befindet sich mitten in der Geschichte. Der eigene Magen knurrt wie der von Day, weil man vergessen hat zu essen. Das Buch lässt sich schlecht aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen nie abreißt. Marie Lu schreibt flüssig und spannend, ohne sich dabei in Details zu verlieren. Sie bedient sich der jugendlichen Sprache, aber der Roman kann durchaus auch Leser unter den Erwachsenen finden.

June und Day sind als Charaktere durchweg sympathisch, obwohl noch sehr jung. Aber beide mussten schon sehr viel erleben und sind schneller als andere Erwachsen geworden.
Wer denkt, hier bahnt sich eine große Liebesgeschichte an, um die sich dann alle drei Teile drehen, der irrt. June und Day wird es mehr als schwer gemacht etwas füreinander zu empfinden.

Stellenweise ist der Jugendroman schon etwas brutal, auch wenn es von der Autorin nicht allzu detailliert beschrieben wird.

Das Cover ist ein Hingucker, ganz in Weiß gehalten, mit prägender weißer Schrift und einem kleinen, weiteren Schriftzug.

Marie Lu ist ein imposanter Auftakt gelungen, der ganz viel Lust auf mehr macht.
Der zweite Teil der Trilogie ist unter dem Namen „Schwelender Sturm“ erschienen.

 

 

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2 Kommentare zu “Legend – Fallender Himmel {Rezension}

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