#66 Rezension zu „Enders“


 

Meine Welt

Foto © Karin Fiedler

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Bewertung

4 Sterne

 

 

„Enders“ ist der zweite Teil einer Dilogie von Lissa Price. Der Jugendroman ist im IVI Verlag erschienen und wurde von Birgit Reß Bohusch übersetzt.

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: ivi (14. Mai 2013)
  • ISBN-13: 978-3492702645
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
© Karin Fiedler

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Diese Rezension enthält Spoiler, da es sich um einen zweiten Teil handelt.

Der Roman knüpft nahtlos an das Geschehen von „Starters“ an.
Die Body Bank (Prime Destinations) wurde zerstört, doch der Leiter der Institution „Old Man“ konnte fliehen. Nun sieht sich Callie einer noch größeren Gefahr ausgesetzt, denn sie soll sich dem Old Man ergeben, damit dieser den veränderten Chip erforschen kann. Dieser demonstriert Callie eindeutig, welche Macht er noch über die Chips der Jugendlichen hat.

© Karin Fiedler

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Im ersten Teil wird die Spannung von den Blackouts untermalt, die Callie hat. Im zweiten Teil nutzt die Autorin andere Mittel. Callie kann durch den Chip Stimmen wahrnehmen. Jeder, der Zugang zu ihrem Chip hat, kann so mit ihr kommunizieren. Das dies keine guten Seiten an sich hat, lässt sich schnell erahnen. Und es kommt noch schlimmer. Die Angst und die Wut über den Kontrollverlust, die ständigen Blackouts und Erinnerungen der Enders hat die Autorin gut verpackt dargestellt.

Es wird auch eine neue, wichtige Figur in den Roman eingebaut, auch dies erhöht die Spannung. Hyden, auch ein Starter, ist nicht so leicht einzuordnen. Kann man ihm trauen und wer ist er? Das hat man die ganze Zeit über im Hinterkopf und Lissa Price nutzt das gekonnt aus.

Die Sprache, die die Autorin verwendet, ist jugendorientiert, aber auch Erwachsene werden sich mit diesem Buch gut identifizieren können. Verwendet werden kurze und prägnante Sätze, auch in dieser Fortsetzung wird auf lange Sätze und langatmige Beschreibungen verzichtet.

Lissa Price fügt natürlich auch wieder eine Lovestory in den Roman ein. Mir persönlich ist Callie etwas zu schnell verliebt, aber das kann natürlich auch eine Folge des frühen Verlustes der Eltern sein. Vielleicht will die Autorin damit zeigen, dass Callie sich nach Zuneigung und Liebe sehnt. Aber auch hier hält sich die Autorin zurück und die Story um den Chip und Old Man steht im Vordergrund.

Das Cover von Enders ist natürlich ein Hingucker. Das Cover fast weiß zu lassen, so wie die Enders wahrscheinlich auf einen wirken würden – mit den weißen langen Haaren – finde ich gut durchdacht und sehr gelungen.

Ich habe beide Romane in relativ kurzer Zeit gelesen, Lissa Price schreibt flüssig und spannend. Sie hat viele neue Ideen und mir Lust auf mehr gemacht. Ich wäre nicht böse, wenn noch ein dritter Band erscheinen würde, der Schluss von Enders lässt dies nämlich erhoffen.

Auch interessant..

Rezension zu Starters –> hier

 

 

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