#63 Remember You


 

Meine Welt

 Ein Buch das ich im Februar 2010 gelesen habe, beim durchblättern meines Lesetagebuches hatte ich fast wieder Lust es zu lesen 🙂

Donna Milner
Der Tag an dem Marilyn starb

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Piper (Februar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492053734

Leseprobe

Der Tag an dem Marilyn starb wird Ethie immer in Erinnerung bleiben.
Denn, es war auch der Tag an dem ihre Mutter Lucy starb.
In zwei verschiedenen Zeitperioden und damit verbundenen Geschichtsebenen erzählt die Autorin die Geschichte von Howard Coulter. Nicht etwa wie vermutet die Geschichte um den Tod von Lucy, oder von Marilyn. Howard wurde zum Ende des zweiten Weltkrieges in Hongkong stationiert, wir erfahren in dieser Ebene viel über den Einsatz der kanadischen Einheiten und dem Angriff der Japaner.
Und die Geschichtsebene der Zukunft, in der Howard mit seiner Frau und den 3 Kindern Frankie, Ethie und Christopher versuchte ein normales Leben zu führen, trotz seines Kriegstraumas.
Der Mann, den Lucy 1940 verabschiedete war nicht der Selbe der vier Jahre später wieder nach Hause kam.
Drei Jahre Kriegsgefangenschaft in menschenunwürdigen japanischen Lagern haben ihre Spuren hinterlassen.

Donna Milner hat mich mit ihrem Roman tief bewegt. Wahrscheinlich hätte ich diesen Roman nicht gelesen, wenn ich nicht vorher in die Leseprobe geschaut hätte. Leider kann man sich auf den Klappentext eines Buches nicht mehr verlassen – aber das ist wohl eher das Problem des Verlages.
Ich frage mich nur, warum man den Leser in die Irre führen will.

Die Autorin hat einen ganz unnachahmlichen Schreibstil und so fällt es einem gar nicht auf wie vorhersehbar die Handlung ist. Die Spannung verliert sich nicht ein einziges mal. Das Springen zwischen den Zeiten hat mir besonders gut gefallen. Es erklärte oft die physische Abwesenheit von Howard und man wird Stück für Stück an das unvermeintliche herangeführt.
Milner hat es auch geschafft, das Kriegsgeschehen ganz ohne Pathos rüberzubringen. Für mich ein wichtiger Aspekt, da ich mit amerikanisch überladenen Pathos nichts anfangen kann.

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