Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis



  • Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
  • Verlag: Schneiderbuch (15. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3505126462
  • ISBN-13: 978-3505126468
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

 

Mara ist eine Tagträumerin und wird von ihrem Klassenkameraden „Spinnerin“ genannt.
Ihre Mutter – mit ihren regelmäßigen Treffen bei den Wiccas* – trägt auch nicht gerade dazu bei Maras Image zu verbessern.

*„Wicca glauben daran, dass alles im Grunde eine Einheit und miteinander verbunden ist (Holismus). Sie verehren die Natur als heilig, da sie eins ist mit dem göttlichen Urgrund und dem Menschen in körperlicher und geistiger Hinsicht Kraft spendet.“ Wikipedia

Als Mara wieder einmal mit ihrer Mutter zu einem Treffen der „Wiccas“ muss, hofft sie inständig dass Larissa oder anderen aus ihrer Klasse ihr nicht über den Weg laufen.
Denn die Wiccas meditieren im Park unter den Bäumen um mit ihnen in Verbindung zu treten.
Auf dem Weg nach Hause hat Mara wieder einen ihrer verwirrenden Tagträume – doch Stopp, da spricht wirklich ein Zweig mit ihr. Dieser hat sich in den Haaren von Maras Mutter verfangen um mit Mara zu reden. Denn Mara ist eine Spákona, eine Seherin.
Wenn bis zu diesem Zeitpunkt das Leben für Mara noch einigermaßen erträglich war, so ändert sich jetzt alles, sie muss nämlich die Welt vor dem Feuerbringer retten.

Die Geschichte ist mit 300 Seiten schnell zu lesen. Am Ende eines jeden Kapitels erwartet uns eine liebevoll gestaltete Illustration. Die Kapitel sind kurz gehalten und somit für Leseanfänger gut geeignet. Das Cover wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und das Abenteuer um Mara ist auf 3 Bände ausgelegt.

Nach dem Lesen des ersten Teils würde ich fast behaupten, ein Band würde auch reichen.
Mara ist mir als Hauptprotagonistin viel zu farblos. Ich kann sie mir in keiner Weise bildlich vorstellen, auch ihr Charakter wirkt auf mich eher schwach ausgearbeitet.
Außerdem verwendet der Autor Tommy Krappweis viele Klischees. So darf natürlich auch hier nicht der Schulstar, in diesem Fall Larissa, fehlen. Auch der kleine dicke Junge, der gehänselt wird und Mara, die sich für diesen einsetzt.
Reichlich überzogen dagegen wirkt Maras Mutter auf mich, die sich in der Esoterik-Szene versucht und sich jeden Krimskrams andrehen lässt.
Das Buch ist ein 08/15 Kinder- und Jugendroman wie es ihn in Mengen gibt. Einzig die nordischen Sagen und Mythologien sind mal etwas anderes.

Die Story klingt eigentlich recht interessant, wird aber durch lange mythologische Erzählungen ausgebremst. Der Schreibstil ist für mich eher schwach, gerade im Bereich der Kinder- und Jugenbuchliteratur erwarte ich mehr. Hat man doch als Autor in diesem Genre einen gewissen Bildungsauftrag.
Dieser wird aber auch nur teilweise erfüllt. Zwar werden dem jungen Leser hier die Sagen der nordischen Mythologie näher gebracht, doch Tommy Krappweis arbeitet sehr viel mit Lautsprache. Besonders störend empfand ich die Wortneuerfindungen. Teilweise hat man auch das Gefühl ein Drehbuch zu lesen.

Der Grundidee, sowie der Cover Gestaltung gehören die 2,5 Sterne. Sprachlich ist das Buch für mich eher eine Enttäuschung, denn man kann auch für junge Leser einen sprachlich runden Roman schreiben.

Mara ist eine Tagträumerin und wird von ihrem Klassenkameraden „Spinnerin“ genannt.
Ihre Mutter – mit ihren regelmäßigen Treffen bei den Wiccas* – trägt auch nicht gerade dazu bei Maras Image zu verbessern.

*„Wicca glauben daran, dass alles im Grunde eine Einheit und miteinander verbunden ist (Holismus). Sie verehren die Natur als heilig, da sie eins ist mit dem göttlichen Urgrund und dem Menschen in körperlicher und geistiger Hinsicht Kraft spendet.“ Wikipedia

Als Mara wieder einmal mit ihrer Mutter zu einem Treffen der „Wiccas“ muss, hofft sie inständig dass Larissa oder anderen aus ihrer Klasse ihr nicht über den Weg laufen.
Denn die Wiccas meditieren im Park unter den Bäumen um mit ihnen in Verbindung zu treten.
Auf dem Weg nach Hause hat Mara wieder einen ihrer verwirrenden Tagträume – doch Stopp, da spricht wirklich ein Zweig mit ihr. Dieser hat sich in den Haaren von Maras Mutter verfangen um mit Mara zu reden. Denn Mara ist eine Spákona, eine Seherin.
Wenn bis zu diesem Zeitpunkt das Leben für Mara noch einigermaßen erträglich war, so ändert sich jetzt alles, sie muss nämlich die Welt vor dem Feuerbringer retten.

Die Geschichte ist mit 300 Seiten schnell zu lesen. Am Ende eines jeden Kapitels erwartet uns eine liebevoll gestaltete Illustration. Die Kapitel sind kurz gehalten und somit für Leseanfänger gut geeignet. Das Cover wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und das Abenteuer um Mara ist auf 3 Bände ausgelegt.

Nach dem Lesen des ersten Teils würde ich fast behaupten, ein Band würde auch reichen.
Mara ist mir als Hauptprotagonistin viel zu farblos. Ich kann sie mir in keiner Weise bildlich vorstellen, auch ihr Charakter wirkt auf mich eher schwach ausgearbeitet.
Außerdem verwendet der Autor Tommy Krappweis viele Klischees. So darf natürlich auch hier nicht der Schulstar, in diesem Fall Larissa, fehlen. Auch der kleine dicke Junge, der gehänselt wird und Mara, die sich für diesen einsetzt.
Reichlich überzogen dagegen wirkt Maras Mutter auf mich, die sich in der Esoterik-Szene versucht und sich jeden Krimskrams andrehen lässt.
Das Buch ist ein 08/15 Kinder- und Jugendroman wie es ihn in Mengen gibt. Einzig die nordischen Sagen und Mythologien sind mal etwas anderes.

Die Story klingt eigentlich recht interessant, wird aber durch lange mythologische Erzählungen ausgebremst. Der Schreibstil ist für mich eher schwach, gerade im Bereich der Kinder- und Jugenbuchliteratur erwarte ich mehr. Hat man doch als Autor in diesem Genre einen gewissen Bildungsauftrag.
Dieser wird aber auch nur teilweise erfüllt. Zwar werden dem jungen Leser hier die Sagen der nordischen Mythologie näher gebracht, doch Tommy Krappweis arbeitet sehr viel mit Lautsprache. Besonders störend empfand ich die Wortneuerfindungen. Teilweise hat man auch das Gefühl ein Drehbuch zu lesen.

Der Grundidee, sowie der Cover Gestaltung gehören die drei Sterne. Sprachlich ist das Buch für mich eher eine Enttäuschung, denn man kann auch für junge Leser einen sprachlich runden Roman schreiben.

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