Den Mond aus den Angeln heben


von Gregory Hughes


  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551582483
  • ISBN-13: 978-3551582485
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Als der Vater stirbt, machen sich die Kinder Marie Claire und Bob auf eine seltsame Reise von Winnipeg nach New York auf. Sie suchen dort nach ihrem einzig verbliebenen Verwandten, dem Bruder ihres Vaters – Onkel Jerome. Dieser Onkel soll Drogendealer und Schuld an dem mysteriösen Tod der Mutter sein. Trotzdem wollen sie ihn suchen, um bei ihm zu wohnen, damit sie nicht ins Heim müssen.
Somit beginnt ein skurriler Road-Trip.

Die 10jährige Marie Claire wird auch „Ratte“ genannt. Sie hat diesen Spitznamen von den Ureinwohnern Winnipegs: „Washashnoons“, was so viel bedeutet wie kleine Ratte. Sie hat übersinnliche Fähigkeiten und kann Ereignisse prophezeien. So hat sie zum einen den Tod des Vaters und die Reise nach New York voraus gesehen.
Der zwei Jahre ältere Bob ist eher ein stille Beobachter und muss seine Schwester immer wieder auf den Boden der Realität holen.

Das kuriose und haarsträubende Abenteuer der Reise wird gewürzt mit skurrilen Protagonisten wie den Zigarrenschmuggler Joey, dem Straßengangster Tommy und dem Rapper Icemann. Alle diese Gangster sind herzensgute Menschen und begleiten die Kinder bei der Suche nach dem Onkel. Joey bringt die Kinder über die Grenze und mit Tommy verdienen sie Geld auf der Straße. Bei Icemann wohnen sie sogar ein paar Tage. Die Suche bleibt aber vorerst erfolglos und dann wird Marie Claire von der Polizei aufgegriffen und von da an beginnt eine aberwitzige Befreiungsaktion.

Der Autor Gregory Hughes hat hier den Mut gehabt ein etwas anderes Kinderbuch zu schreiben, das aber gleichermaßen von Erwachsenen gelesen werden kann. Die Geschichte der beiden Kinder ist witzig und traurig zugleich. Sie ist originell und bewegt den Leser.
Und trotz vieler unrealistischen und praktischen Zufälle ist die Geschichte spannend zu lesen. Und ich kann jedem nur empfehlen, sich mit Marie Claire und Bob auf eine sonderbare Reise zu machen.

Gregory Hughes wurde in Liverpool als achtes von neun Kindern geboren. Er flog mit 14 Jahren von der Schule und kam in ein Heim für schwer erziehbare Jungen. Dort verbrachte er eine – wie er selbst sagt – glückliche Zeit. Nach der Uni reiste er in der Welt herum und arbeitete in allen möglichen Jobs, z.B. in einer Imbissbude und auf einer Fischfarm. Er lebte in Kanada, in den USA und in Skandinavien. „Den Mond aus den Angeln heben“, sein Debütroman, hat den Booktrust Teenage Prize gewonnen und ist für die Carnegie Medal nominiert.

 

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